empathische Mediation

Konflikte so bearbeiten, dass alle gewinnen

Ablauf einer Mediation - Vorgespräch

Nachdem wir Kontakt aufgenommen haben, lade ich Sie zu einem Vorgespräch ein, in dem ich Ihnen Ihre Fragen über Mediation gerne beantworte.

Sie erzählen mir dabei auch - entweder allein, oder auch schon mit Ihrem Konfliktpartner - kurz die Auslöser für Ihren Konflikt.

Gemeinsam entscheiden wir, ob Mediation für Sie eine Möglichkeit bietet, Ihre Situation zu verbessern oder - falls nicht - ob es andere Wege gibt.

Rahmenbedingungen und Vertrag

Wenn die Mediation von allen Seiten gewünscht wird, schließen wir einen Vertrag, in dem der Rahmen festgelegt wird.

Dieser beinhaltet auch:

die Rahmenbedingungen wie z.B. Vertraulichkeit und Allparteilichkeit

den Ort, wo die Mediation stattfinden wird,

ob ein Co-Mediator mitkommen wird,

die Kosten, die auf Sie zukommen,

und einen geplanten Zeitrahmen, wie oft und wie lange wir uns treffen

Die Mediation in fünf Phasen

wenn wir uns schließlich mit allen beteiligten Konfliktparteien treffen...

das können zwei sein, in der sogenannten "Zweiparteien Mediation" oder auch mehr Menschen, z.B. Familien, Nachbarn, ArbeitskollegInnen oder Organisationen als "Gruppen Mediation" - dann:

  • in der Konfliktdarstellung berichten alle Konfliktparteien, was geschehen ist. Dann legen Sie das Thema fest, das Sie jetzt weiter bearbeiten wollen.
  • Schließlich versuchen wir den Konflikt zu erhellen, in dem wir auf die tieferliegenden Gefühle und Bedürfnisse aller Konfliktparteien schauen.
  • Sobald dadurch jede und jeder die Bedürfnisse der oder des anderen gehört und gesehen hat, wenden wir uns der Lösungsphase zu, in der alles gesammelt wird, was Ihnen einfällt, wie Sie in Zukunft mit den bisher schwierigen Situationen umgehen wollen.
  • Damit Sie nicht nur reden, sondern die Ideen auch umsetzen können, werden in der fünften Phase "Nägel mit Köpfen" gemacht, ganz konkrete Vereinbarungen, die Sie am Ende mit nach Hause nehmen können.

empathische Mediation

nenne ich die Form der Mediation, in der ich nach Marshall Rosenberg die "GFK" oder Bedürfnisbasierte Kommunikation als Grundlage verwende. Keine Angst: Sie müssen dabei die GFK/ Bedürfnisbasierte Kommunikation weder kennen noch anwenden können. Es bedeutet nur, dass ich darauf achte, welche Gefühle und Bedürfnisse bei den Konfliktparteien dahinter stehen und bisher nicht erfüllt werden. Nach meiner Erfahrung kommen wir schneller durch den gesamten Prozess der Mediation und die Vereinbarungen werden noch nachhaltiger, wenn die Gefühle und Bedürfnisse der einzelnen Konfliktparteien zur Sprache kommen.

Bedürfnisse wollen in erster Linie gehört und gesehen werden. Nicht unbedingt erfüllt.

(Marshall Rosenberg)